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<pre>Weil es etwa auch die auf Rang sieben geführte Frankfurter Eintracht auf eben solche 21 Punkte bringt, ist es den Kraichgauern trotz der anhaltenden Unbezwingbarkeit nicht gelungen, sich ein Polster auf jene Plätze anzufressen, die am Saisonende im Kampf um Europa leer ausgehen.  <p> Vier ungeschlagene Partien hatten vor dem spielfreien Wochenende noch den Eindruck vermittelt, dass fortan mit konstanteren Leistungen gerechnet werden darf: Nach der Schlappe in Bremen ist nun insbesondere der zu Recht bejubelte Sieg über den BVB nicht einmal mehr die Hälfte wert.  <p>  Angesichts dieser unerfreulichen Perspektive steuert die Beobachtung, dass sich bislang noch keine Handschrift von Michael Frontzeck erkennen lässt, dann nur den berühmten letzten Tropfen zum Überlaufen des Fasses bei — nachdem der Retter die Mannschaft im Frühjahr vor allem mit kämpferischen Tugenden zum Klassenerhalt führte, scheint der Trainer bezüglich spielerischer Visionen ratlos zu sein. <p> Welch Kontrollverlust derzeit vor allem auch der ungarische Trainer zu beklagen hat, führte das jüngste 1:2 gegen Darmstadt vor Augen; als sich die Alte Dame beim Heim-Endspiel von einem allein auf kämpferische Tugenden setzenden Kellerkind den Schneid abkaufen ließ. <p>  Somit ist nur auf die zu erwartende Trotzreaktion zurückzuführen, dass wir den Fohlen am Samstag dennoch einen Zähler zugestehen: Gegen die stabilen Gäste dürfte sich zuvor eine äußerst ereignisarme Partie — mit entsprechend wenigen Toren — entspinnen.  </pre>


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<pre>Doch wie bereits erwähnt, haben die Leverkusener den Nullfünfern zuletzt wenig Luft zum Atmen gegeben! Denn die Punkte sackte am Ende fast immer die Werkself ein. Allerdings wurden die Rheinhessen dabei nie so wirklich an die Wand gespielt!  <p> Ansonsten gab es für die Zuschauer in der Red Bull Arena nur Siege zu bejubeln. Zuletzt wurden Borussia Mönchengladbach (2:0) und der FSV Mainz 05 (4:1) besiegt.  <p>  Ingolstadt-Sportdirektor Thomas Linke sprach das Dilemma deutlich an: „Wenn man zwei Mal in Führung ist, muss man am Ende cleverer verteidigen – und nicht so viele individuelle Fehler machen und den Gegner nicht zu Konter einladen. Wir müssen schnell lernen.â€ <p> Vincenzo Grifo, der den Ausgleich zum 2:2 und damit das 500. Tor dieser Bundesliga-Saison erzielte, freute sich über den Punktgewinn: „Es war ein ganz wichtiger Punkt. Wir sind zwei Mal in Rückstand geraten und zwei Mal zurückgekommen.“ <p>  Den Adlerträgern genügt dabei allerdings bereits eine ziemlich durchschnittliche Bilanz von drei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen, um sich derart weit oben einzusortieren: Folglich waren auch die Hessen bis dato nur als Teilzeit-Erschrecker in der Fremde unterwegs.  </pre> 


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<pre> Die Nullfünfer, deren Ziel heuer der Nichtabstieg war, haben die Erwartungen bisher weit übertroffen. Mainz rangiert in der Tabelle vor namhaften Konkurrenten wie Schalke oder Wolfsburg und kann sich mehr als berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im internationalen Fußballgeschäft machen.  <p> Gleichwohl lassen die bisherigen Ergebnisse erahnen, dass sich Leipzig in Sachen Belastungssteuerung durchaus am nach wie vor unangefochtenen Klassen-Primus orientiert: Erstaunlich oft hatten die Bullen ein gutes Gespür dafür, welch ein Mindestaufwand sich für den Erfolg erforderlich macht.  <p>  Vor dem vorwöchigen Spektakel wurden mit der Hertha und Frankfurt zudem auch noch zwei weiteren direkten Kontrahenten wertvolle Big-Points abgeluchst; obendrein kamen auch die gegen Hoffenheim und Dortmund eroberten Zähler einem absoluten Maximalergebnis gleich. <p>  In den letzten zehn Spielen musste sich der Sport-Club bloß zwei Mal geschlagen geben — gegen Hannover und Bayern — aber konnte nur ebenso wenige Siege einfahren. <p>  Neben den Bayern und dem BVB haben darüber hinaus aber auch noch etliche andere Klubs bereits viele Meter auf die Leverkusener gut gemacht; folglich dürfte es eine ganze Weile dauern, bis der Vorjahresdritte wieder zum erlesenen Kreis des obersten Tabellendrittels zu zählen ist.  </pre>


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<pre> Dass diese Aufgabe aber keineswegs unlösbar ist, zeigten die Hamburger in der vergangenen Saison, als sie in Leipzig überraschend mit 3:0 gewannen. Ein solches Kunststück wünscht man sich beim HSV auch diesmal — und sorgen soll dafür nun Hollerbach.  <p> Es wäre noch weniger, hätten die Herthaner nicht das letzte Heimspiel gegen Mainz 05 mit 0:2 „verschenkt“.   <p> Jeder daheim erzielte Treffer hat dank der nahezu undurchlässigen Abwehr eine Rendite von knapp zwei Zählern eingespielt — angesichts dieses erfreulichen „Kosten-Nutzen-Verhältnisses“ ist es kein Wunder, dass der Sport-Club sein Erfolgsmodell zunehmend auch in der Fremde praktiziert. <p>  Julian Nagelsmann hat Hoffenheim aus der Abstiegszone geführt und kämpft mittlerweile um einen Platz im internationalen Fußballgeschäft. Diese Entwicklung hätte dem jüngsten Trainer der Bundesliga kaum einer zugetraut. Bei seinem Dienstantritt im Februar 2016 befand sich die TSG auf Rang 17.  <p> Zwar ist der letzte Auswärtserfolg, als sie gegen Hannover mit 1:0 gewannen, erst drei Wochen her, doch zwischen diesem und dem letzten Auswärts-Dreier zuvor lagen 18 Spieltage. Ob die Wölfe erneut so lange auf 3 Punkte in der Ferne warten lassen?  </pre>


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<pre> Am vorigen Spieltag holte der SC Freiburg mit einem 0:0 in Berlin einen wichtigen Punkt gegen Hertha, denn die Breisgauer liegen in der Tabelle auf Platz 13, bloß fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Nun sollen erneut wichtige Punkte eingefahren werden, um den Abstand weiter zu vergrößern.  <p> Namentlich in personeller Hinsicht verdichten sich jedoch die Vorzeichen, dass RB in den nächsten Runden noch einige Einladungen an die lauernden Teams aus Dortmund, Frankfurt & Co. aussprechen wird: Vor allem der langfristig fehlende Poulsen dürfte nicht so ohne weiteres zu ersetzen sein.  <p>  Gegen Wolfsburg haben die Teamkollegen ausgeholfen, für das Spiel in Freiburg hofft man im Dortmund-Lager wieder auf die Treffsicherheit des Gabuners, der mit 17 Treffern auch die Torschützenliste der Bundesliga anführt. <p>  Auch Trainer Domenico Tedesco gratulierte dem Gegner: „Das war ein hochverdienter Sieg. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat der HSV umgesetzt.“  <p> Nach der Länderspielpause setzten die Gladbacher Fohlen ihren fußballerischen Blindflug zuletzt auch im Derby gegen die Geißböcke fort: Vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim hat die Krise somit nunmehr auch den Borussia-Park voll erfasst.  </pre>


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